Klimawandel: Dimensionen - Maßeinheiten im Umwelt- und Klimaschutz
     
Schadstoffe: Kleinste Mengen - Große Wirkungen

Im täglichen Leben ist "Milli" (m) im Zusammenhang mit Längen (mm = Millimeter) oder Flüssigkeiten
(ml = Milliliter) die kleinste gebräuchliche Maßeinheit. Wer aber hat im "normalen Leben" schon mit den weitaus kleineren Einheiten Mikro (µ), Nano (n) oder Piko (p) zu tun?

Oft sieht man in der Presse im Zusammenhang mit Chemieunfällen, Luftverschmutzung, Klimawandel oder Schadstoffen in Nahrungsmitteln Abkürzungen von Maßeinheiten, ohne zu wissen was diese bedeuten und um welche Dimensionen es sich dabei eigentlich handelt. Daher haben die meisten Menschen überhaupt keine Vorstellung davon, welche verschwindend kleine Mengen eines Schadstoffes bereits verheerende Wirkungen verursachen können.

Auf den folgenden Seiten möchte ich deshalb versuchen, auf möglichst anschauliche Weise einen Eindruck von "Milli, Mikro, ppm & Co." zu vermitteln.

In der Presse und in Büchern werden in diesem Zusammenhang auch Dezimalzahlen oder Zehnerpotenzen verwendet. Viele Leute beschäftigen sich ja nicht so gerne mit der Mathematik. Wenn ich dieses Kapitel auslassen würde, wäre das ganze Thema "Dimensionen im Umweltschutz" jedoch unvollständig. Ich habe die Sache mit den Dezimalzahlen auf der folgenden Seite deshalb einfach als Übersicht in einer Tabelle dargestellt. Ich hoffe, das ist anschaulich genug, um eine Vorstellung davon zu bekommen, ohne dass man weiter darauf eingehen müsste.

   Weniger als ein Päckchen Würfelzucker, aufgelöst im Inhalt des Tanks eines Milch-Tanklastwagens:
   Das ist ein verschwindend kleiner Teil, der weit unterhalb der Grenze der Wahrnehmung liegt. Der gleiche Anteil Kohlendioxid
   (CO2) in der Atmosphäre unseres Planeten gilt unter Klimawissenschaftlern als gerade noch tolerierbar, um den weiteren An-
   stieg der globalen Temperatur noch aufhalten zu können. ...