Lehe ist ein vielseitiger Stadtteil
     
                           Der Speckenbütteler Park und Wohngebiete
                           mit Einfamilien- und Reihenhäusern sind typ-
                           isch für Speckenbüttel. Auch in den Wohn-
                           gebieten Eckernfeld und Schierholz dominie-
                           ren Einfamilien- und Reihenhäuser das Stadt-
                           bild. Dazwischen verläuft die Wurster Straße
                           mit ihren vielen Villen und dem angrenzenden
                           ehemaligen Wohngebiet der US-Army. Die
                           Wohngebiete in Buschkämpen bestehen
                           ebenfalls überwiegend aus Eigenheimen.
                           Nur die zwischen Schierholz und Buschkäm-
                           pen verlaufende Spadener Straße vermittelt
                           im westlichen Bereich einen eher städtischen
                           Anblick.
     
                           Twischkamp mit seinen Kleingärten, Eigen-
                           heimen und Häusern aus der Gründerzeit,
                           sowie den Neubaugebieten an der Jahn- und
                           der Lessingstraße ist der fließende Übergang
                           zum durch städische Bebauung dominierten
                           Süden von Lehe.

     
    In den Leher Ortsteilen Klushof und Goethe-
    straße haben die größten zusammenhängen-
    den Bestände aus Häusern der Gründerzeit
    (ausgehendes 19.- /Beginn  20. Jahrhundert)
    die Bombenangriffe im Jahre 1944 kurz vor
    dem Ende des Zweiten Weltkriegs überlebt.
     
    Vor den Zerstörungen des Zweiten Weltkrie-
    ges war die Stadt mit ihren Häusern im Stil
    des "Historismus" sozusagen ein großflächi-
    ges Kunstwerk.
     
    Der Historismus ist ein Phänomen des 19.
    Jahrhunderts. Man griff dabei parallel auf
    unterschiedliche ältere Stilrichtungen zurück
    und ahmte diese nach. In der Architektur
    äußerte sich das in einer großen Vielfalt
    reich verzierter Stuckfassaden mit Erkern,
    Türmchen, Ornamenten und  Skulpturen.
     
    Einen Eindruck von dieser ehemaligen Viel-
    falt, die insgesamt jedoch ein einheitliches
    Bild bot, vermittelt heute noch am ehesten
    das Stadtbild des Ortsteils Goethestraße.